Geschichte

Die Geschichte des Jakobswegs geht auf das Jahr 813 zurück, acht Jahre nach dem Tod des Apostels Jakobus d. Älteren. Der Legende nach hat in jenem Jahr ein Einsiedler namens Pelayo Lichter im Wald gesehen. Er berichtete dem Bischof Teodomiro davon und dieser fand in dem Wald ein Mausoleum, das er als das Grab des Apostels Jakobus identifizierte.

Alphons II., der Keusche, König von Asturien, suchte den Wald mit seinem Hofstaat auf und verwandelte sich so in den ersten Pilger der Geschichte. Die Nachricht verbreitete sich schnell in Santiago de Compostela, und so begann die Geschichte des Jakobswegs.

Ab dem 10. Jahrhundert nahm die Zahl der Pilger außergewöhnlich zu, als eine Reihe von Kontakten und religiösem Austausch die Wallfahrten in Europa zu einem verbreiteten Ritual machten.

Über die Jahrhunderte entstanden immer mehr Pilgerpfade des Jakobswegs in Spanien. Der bekannteste ist der, der durch Astorga führt: der Camino Francés.